Für kleine, mittlere und auch Firmen von einer Größenordnung von einigen tausend Mitarbeitern ist die Alternative zu Microsoft Exchange, zählt es doch zu den ältesten kommerziellen Groupware-Plattformen mit einem ständigen Zuwachs an Funktionen und Optionen von Version zu Version. Doch eben der beeindruckende Umfang seiner Möglichkeiten steht dem angemessenen Einsatz von oft im Weg, denn die Umsetzung des Konzepts Groupware ist eine komplexe Aufgabe, die Vorbereitung, Kenntnis der Materie und Erfahrung benötigt. Denn die für Groupware nötige Flexibilität hat ihren Preis. Und der hängt im Fall von auch dem Buch an. Doch bevor man zu lange zögert, sollte man sich ansehen, was Nadin Ebel zu bieten hat, denn unter dem Strich kommt beim Aufrechnen der Mühe und Arbeit der Domino-Administration ohne Anleitung im Vergleich zur Hilfe des umfangreichen Buches ein Plusbetrag heraus, den man nur schwer ignorieren kann.
Nach einer kurz gehaltenen Anleitung stellt Nadin Ebel Lotus und die verschiedenen Sichtweisen vor, unter der man es betrachten kann: Serversicht, Benutzersicht, die Datenbank und Notes-Anwendungen. Dann kommen die Clientfunktionalitäten und eine Übersicht über die Domino Internas dran. Es folgen Sicherheitsfragen, die Implementierung der Domino Infrastruktur, die Verzeichnisse und Verzeichniskataloge, die Transaktionsprotokollierung und der Domino-Cluster. Zuletzt dann die Benutzerverwaltung, die Optionen für Domino im Web, die Rolle und Möglichkeiten des Administrators und am Ende dann das Performance-Tuning.
bietet ein Preis-Leistungsverhältnis, dass sich angesichts der beeindruckenden Leistung die Waagschale hält. Seminare zu diesem Thema sind da wesentlich kostenintensiver und erlauben auch kein Nachfragen, wenn sich nach ein zwei Wochen Probleme und Fragen ergeben. Nadin Ebel hat ein Handbuch geschrieben, das auch in der zweiten Auflage zu den Versionen 5 bis 6.5 seinen Meister sucht.