“Andreas Goltz hat eine methodisch anspruchsvolle Arbeit vorgelegt und zeigt viel Fingerspitzengefühl bei der Interpretation der Quellen. Seine akribischen Analysen liefern Ergebnisse zu Inhalt, Abhängigkeit und Überlieferung, die oft nicht nur für die Frage nach dem Theoderichbild, sondern generell für den Wert der behandelten Quellen von Bedeutung sind.”Sebastian Scholz in: http://www.sehepunkte.de/2009/09/15694.html “Andreas Goltz hat ein Werk geschaffen, das in mehrfacher Hinsicht Maßstäbe setzt: methodisch, indem er Nachrichten zu Theoderich in literarischen Quellen, die bei werkimmanent orientierter Interpretation in die Aporie oder zu voreiligen Schlüssen führen können, konsequent einem rezeptionsgeschichtlich ausgerichteten vergleichenden Verfahren unterzieht, und inhaltlich, indem er auf diesen Grundlagen zu überzeugenden Ergebnissen gelangt, die in vielerlei Hinsicht – räumlich, zeitlich und soziopolitisch – mit jeweils aktuellen Einflüssen verknüpft werden und so von Quelle zu Quelle plausible Motive für mehr oder weniger signifikante Bestandteile des Theoderich-Bildes und seine Veränderungen erkennen lassen.”Ulrich Lambrecht in: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2009-2-097 “Die klar aufgebaute, methodisch sicher durchgeführte Studie stellt ohne Zweifel einen gewichtigen Beitrag zur Person und Wirkungsgeschichte Theoderichs dar, an dem künftige Forschung nicht vorüber gehen kann.”Joachim Gruber in: http://www.plekos.uni-muenchen.de/2009/r-goltz.pdf “Goltz hat eine gründliche und gediegene Arbeit vorgelegt, die in Zukunft als eine Art quellenkritisches Kompendium zur Theoderich-Überlieferung zu dienen vermag [...].”Hans-Ulrich Wiemer in: http://www.sehepunkte.de/2009/09/11799.html
Theoderich der Große gehört zu den faszinierendsten Herrschergestalten der Völkerwanderungszeit. Wie kein anderer Germanenkönig beeindruckte und polarisierte der Ostgote seine Mit- und Nachwelt. Die Urteile schwanken zwischen Verklärung als idealer Herrscher und Verdammung als Tyrann und häretischer Verfolger. Andreas Goltz untersucht das vielgestaltige Bild Theoderichs in der frühen Überlieferung (5.–9. Jh.), analysiert die Hintergründe für differierende Sichtweisen und trägt damit maßgeblich zum Verständnis Theoderichs, seiner Zeit und seiner Wirkungsgeschichte bei.