Nur um Haaresbreite schlittert die Menschheit an der größten Katastrophe ihrer Geschichte vorbei … »Nach diesem Buch«, schreibt der Kritiker der ›Welt am Sonntag‹, »habe ich schlecht geschlafen«.
Spannend ist’s, und ich hab’s in einem Zuge gelesen.« Alfred Coppels Weltbestseller und Superthriller ist Warnung und zugleich eine Mahnung an die menschliche Vernunft. Rund 50 Kilometer nordwestlich der Stelle, wo der 34. Längengrad Ost den Südzipfel der Sinai-Halbinsel teilt und das Meer den Rand der Wüste umspült, stehen sechs harmlos aussehende Kisten im Sand, bewacht von einem Mann im Tarnanzug, so dass er sich kaum vom Graugelb seiner Umgebung abhebt. Er beobachtet gespannt eine Beduinenkarawane, die langsam über die Dünen kriecht.
Nichts deutet daraufhin, dass hier, wo sich Amerikaner und Russen treffen wollen, um ein geheimes Abkommen über die Friedenssicherung im Nahen Osten zu verlängern, eine ungeheuerliche Erpressung vorbereitet wird. Von den Unterhändlern, die sich auf den vereinbarten Treffpunkt in der Wüste zu bewegen, kommt nur einer an. Ahnungslos geraten die Akteure, die teils zu Handlangern, teils zu Opfern werden, in ein blutiges Drama, das durch eine Kette sich turbulent überschlagender, unkalkulierbarer Ereignisse fast zu einem Atomkrieg der Supermächte führt.